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Der Baumwollanbau und die Verarbeitung

Zuerst erfolgt die Einbringung der Samen in das Erdreich.
Hierfür wird die Erde umgepflügt und mit sogenannten Saatfurchen durchzogen.

Anschließend werden die etwa 0,5 cm großen Samen mit der Sähmaschine ins Erdreich befördert. Durch Bewässerung keimt der Samen auf, durchbricht die Erdschicht und kommt ans Tageslicht.

Nachdem die Baumwollsetzlinge die Erde durchbrochen haben, wird relativ früh mit der Unkrautbeseitigung begonnen.
Dies ist wichtig, da Baumwolle sehr Schädlingsanfällig ist und als Monokultur angebaut wird.

Nach der Blüte erkennt man sehr gut die Fruchtkapseln, welche bis zu 25 Samen beinhalten. Nach ca. 8 wochen platzen die Kapseln auf und ein weisser Bausch quillt raus.

Jetzt kann mit der Ernte begonnen werden.
Bei der Ernte mit der Pflückmaschine werden riesige Mengen auf einmal geerntet, hierzu wird vorher ein Entlaubungsmittel gespüht, um die Verunreinigung durch Blätter so gering wie möglich zu halten.

Die fertig gepflückte Baumwolle wird mit der Presse zu einem großen Ballen gepresst. Anschließend wird die Baumwollfaser in der Entkörnungsmaschine mittels Stahlkämmen von Kapselresten getrennt.

Danach wird die fertig gekämmte Baumwolle wieder zu Ballen geformt und in die Spinnerei transportiert.

In der Spinnerei werden die Ballen zerpflückt und nochmals gereinigt, bevor Sie in die Kardierungsmaschine kommen.
In der Kardierungsmaschine werden die einzelnen Fasern geordnet und zu Kardierbändern zusammengefasst.
In der Spinnmaschine wird dann aus den Baumwollfasern Garn gezwirnt.

Dann wird das Garn gefärbt um anschließend auf dem Webstuhl zu fertigen Stoffen gewebt zu werden.
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